Todo lo que necesitas para cocinar una buena paella

Alles, was du brauchst, um eine richtig gute Paella zu kochen

 

Möchtest du diese Paella nachmachen, wie man sie in der Comunidad Valenciana oder in Katalonien liebt? Klar, du hast vielleicht keinen Paella-Brenner, keine klassische Paella-Pfanne und auch kein Orangenholz. Aber die Zutaten bekommst du in jedem Supermarkt und mit den Tipps hier gelingt dir Geschmack und Textur dieses berühmten Gerichts auch zu Hause. Probier es aus, es lohnt sich.

Was sind die Geheimnisse einer richtig guten Paella?

Wenn du diese Punkte kennst und verstehst, warum sie wichtig sind, kannst du den Prozess gezielt steuern. Das ist kein Hexenwerk: Kochen basiert auf Physik und Chemie.

  • Das Kochgeschirr: Vom Material her ist Gusseisen ideal. Materialien wie Ton sind weniger empfehlenswert, weil sie Wärme anders abgeben und nicht die Textur und den Geschmack liefern, die eine Paella braucht. Beim Format ist eine klassische Paellera perfekt, alternativ auch ein gusseiserner Topf.
  • Das Holz: Ursprünglich wurde Orangenholz verwendet. Beim Verbrennen entsteht ein unverwechselbares Aroma, das der Paella eine Note gibt, die man nur von der „Original-Paella“ kennt. Heute ist Kochen mit Holz in Restaurants aus Sicherheitsgründen meist nicht erlaubt, daher ist es ohnehin schwer, so eine Paella zu probieren.
  • Die Reissorte: Du kannst Bomba oder Senia verwenden. Beide liefern sehr gute Ergebnisse, wichtig ist vor allem, die Wassermenge sauber zu kontrollieren.
  • Die Technik: Dazu gehört, zu wissen, wann man rührt, wann man die Hitze erhöht oder reduziert und wann man ausschaltet. Das lernst du am besten mit Erfahrung.
  • Reihenfolge und Garzeit der Zutaten: Jede Zutat sollte im richtigen Moment dazu, damit sie korrekt gart und dem Reis den gewünschten Geschmack gibt.
  • Luftdruck und Luftfeuchtigkeit: In Spanien sind die Bedingungen oft recht ähnlich, deshalb merkt man Unterschiede nicht so stark. Aber ob du das Gericht in Mexiko oder in Norwegen kochst, macht einen Unterschied, weil Temperatur, Druck und Feuchtigkeit beeinflussen, wie schnell das Wasser aus der Paella verdampft. Und genau das ist entscheidend.

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Also: Wie mache ich Paella zu Hause?

Wie du siehst, spielen viele Variablen mit. Eine der wichtigsten ist, wie wir gesehen haben, das Kochgeschirr. Du kannst großartige Paellas sowohl in einer klassischen Paellera als auch in einem gusseisernen Topf kochen, wenn du es praktischer magst. Für das Rezept, das wir dir gleich geben, empfehlen wir dir sogar ausdrücklich einen Gusseisentopf wie den von Mellerware.

Was ist der Unterschied, wenn du Paella im Gusseisentopf kochst?

Ein Gusseisentopf ist durch Material und Masse besonders effizient. Er sorgt für eine sehr gleichmäßige Hitzeverteilung und eignet sich vor allem für Reisgerichte, die eher saftig oder cremig werden sollen. Eine klassische Paellera ist dagegen flacher und weniger tief, damit bekommst du ein dichteres Ergebnis und mehr Röstaromen am Boden.

Für das Rezept, das wir dir empfehlen, lohnt sich der Gusseisentopf, weil es besonders saftig ist und viel Fleisch enthält, also ideal für dieses Kochgeschirr.ollas_hierro_fundido

Sommer-Paella Rezept

Mit diesem Rezept bekommst du einen Geschmack, der sehr nah an die klassische Variante herankommt, aber mit einer Konsistenz, die du lieben wirst, dank dem Gusseisentopf.

Zutaten

Dieses Rezept ist für etwa 5 Personen. Mach dir keinen Stress, wenn du bei Tomate, Öl usw. nicht exakt dieselben Mengen triffst. Wie gesagt: Vieles lernt man mit Erfahrung. Wenn du weniger kochen willst, halbiere einfach alle Zutaten.

  • 200 ml natives Olivenöl mit 0,4 % Säure.
  • 4 Knoblauchzehen.
  • 200 g Schweinerippchen.
  • 200 g Hähnchenfleisch.
  • 200 g Kaninchenfleisch.
  • 50 g rote Paprika.
  • 300 g flache grüne Bohnen.
  • 70 g reife Tomate oder bereits vorbereitetes passiertes Tomatenmark.
  • 500 g Rundkornreis oder Bomba-Reis.
  • 1,5 Liter heißes Wasser.
  • Salz nach Geschmack.
  • Lebensmittelfarbe.

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Zubereitung

  1. Zuerst die Zutaten vorbereiten: Paprika und Bohnen klein schneiden, Tomate würfeln oder pürieren und beiseitestellen.

  2. Die drei Fleischsorten in Stücke schneiden und ebenfalls beiseitestellen.

  3. Das Öl im Gusseisentopf erhitzen.

  4. Sobald es richtig heiß ist, Salz und Knoblauchzehen hinzufügen. Salz lieber jetzt als später zugeben: So hält das Öl die Hitze besser, und die Zutaten bräunen gleichmäßiger.

  5. Alles Fleisch in den Topf geben und braten, bis es gut gebräunt ist. Dabei konstant bewegen.

  6. Paprika und Bohnen hinzufügen. Alles gut vermengen. Wenn das Fleisch schon sehr weit ist, kannst du es an den Rand des Topfs schieben.

  7. Die Hälfte des heißen Wassers und die Lebensmittelfarbe zugeben. Warten, bis der Reis das Wasser aufgenommen hat.

  8. Die Tomate hinzufügen und mit den restlichen Zutaten gut vermengen, damit alles kurz zusammen anröstet.

  9. Den Reis hinzufügen und weiter rühren. Der Reis sollte im Topf leicht anrösten, das dauert im Gusseisentopf meist etwas länger als in einer klassischen Paellera.

  10. Den Rest des Wassers hinzufügen. Anfangs wirkt es vielleicht viel, aber als Faustregel brauchst du etwa drei Teile Wasser auf einen Teil Reis. Da der Topf offen bleibt, verdampft überschüssiges Wasser, das nicht vom Reis aufgenommen wird.

  11. Kochen lassen, bis das Wasser reduziert ist und der Reis deinen gewünschten Gargrad erreicht. Wenn du Socarrat willst (gerösteter Reis am Boden), kannst du die Hitze ein paar Minuten vor dem Ausschalten noch einmal erhöhen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Variieren von Paellas in deinem Gusseisentopf . Du weißt ja: Nach der Sommer-Paella kommt die Winter-Paella, und es gibt noch viele weitere Rezepte. Vergiss nicht, dir auch die anzuschauen, die wir für dich vorbereitet haben.

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